Coyote traf ich das erste Mal 2010 mitten im Winter. In dem zugigen Verschlag brannte nur eine Kerze, es war stockfinster. Ich vergesse nie seinen riesigen Rucksack. Die Flamme flackerte, warf lange Schatten an die feucht-kalten Wände, und der Raum roch nach nasser Wolle und kaltem Rauch. Plötzlich sagte er: „Guck mal, Sylvie, ich zeig Dir was!“ und begann im Rucksack zu kramen. Er öffnete den Stoff, eine kalte Metallfläche glitt ins spärliche Licht: eine schlichte, gebrauchte Machete.

